Cross Therapie

Physiotherapie Praxis Sonja Rauß – Krankengymnastik in Münster

Die Crossmethode ist eine Behandlung zum Ausgleich einer vorhandenen Fehlstatik mit Beckenverwringung und gegebenenfalls daraus resultierendem schiefen Biss. Ein Beckenschiefstand löst eine enorme Kettenreaktion aus. Beschwerden im gesamten Körper können die Folge sein. Mit der Crossmethode kann das Becken wieder begradigt werden. Fehlhaltungen und Fehlverhalten können korrigiert werden.

Eine Beckenschiefstellung wird meistens erst mit der Zeit erworben, z.B. durch Sturz auf das Gesäß, aber auch nach Geburten und Operationen. Das Becken verkeilt und verwringt sich in dieser Stellung und kann sich von alleine nicht mehr lösen. Über die Zeit hinweg muss der Körper das statisch kompensieren, was für die Körperhaltung erhebliche Veränderung bedeutet.
Steht jetzt durch eine Beckenschiefstellung eine Seite höher, erscheint ein Bein kürzer oder länger. Durch diese scheinbar echte Beinlängendifferenz läuft und steht der Mensch schief! Das Bein, direkt am Becken aufgehängt, wird dadurch im Hüft-, Knie- und Fußgelenk ungleichmäßig belastet. Der Mensch entwickelt ein „Lieblingsstandbein“ und das Fußgewölbe wird „platt“ getreten. Die Wirbelsäule “rutscht“ zur niedrigeren Seite hin ab. Da der Körper immer bestrebt ist im Lot zu bleiben versucht er dieses über die Muskulatur auszugleichen, was dazu führt, dass die Muskeln auf der einen Körperhälfte mehr arbeiten.
Die Schiefstellung zieht sich über Muskelketten entlang der Wirbelsäule fort bis hoch zur Schulter, zum Nacken und zum Kiefergelenk. Folge dieser einseitigen Überbelastung sind Beschwerden mit Erscheinungen im gesamten Körper:

  • Wirbelsäulenprobleme
  • Bandscheibenprobleme
  • Kieferprobleme
  • Syndrome
  • Gelenkprobleme
  • aber auch Kopfschmerzen und Schwindel

um nur einige zu nennen.

Zur Feststellung eines Beckenschiefstandes nutzt die Crosstherapie ein spezielles Messgerät, das sogenannte Acromiopelvimeter. Hiermit lässt sich genau erkennen wie stark das Becken sich verstellt hat. Mit gezielten Techniken kann das Becken wieder in die richtige Stellung gebracht werden.

Zur weiteren Korrektur und Unterstützung der gesamten Statik werden nach der Begradigung des Beckens eine Schiene zur Kieferkorrektur und Einlagen für die Füße empfohlen.

Mit einem gezielten Übungsprogramm aus Muskelkräftigung, -Lockerung und -Dehnung kann sich dieses Ergebnis halten. Die Hausaufgaben sind eine absolute Notwendigkeit, um ein optimales Ergebnis bei dieser Behandlungsform zu erzielen.

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